Ehrung der Punktbesten RTF/CTF 2021/2022 Radsportbezirk Lüneburg

Am Sonntag, den 05. März 2023 hat Burkhard Kalwar als RTF/CTF Fachwart des Radsportbezirks Lüneburg zur Ehrung der Punktbesten des Wertungsjahres 2022 nach Nartum eingeladen. Der Einladung sind 19 Teilnehmer:innen aus 9 Vereinen gefolgt, anwesend waren auch Henry ten Wolde als Koordinator RTF/CTF und Uta Bruns als Vizepräsidentin Breiten- und Freizeitsport im Radsportverband Niedersachsen. Nachdem Burkhard die Zahlen, Daten und Fakten der Saison 2022 vorgestellt hatte, gab er einen Ausblick auf die Veranstaltungen in 2023.
Radsportverband Niedersachsen
Radsportbezirk Lüneburg
Silke – Alterklasse D-AK2 – 3. Platz
Christian – Alterklasse H-AK2 – 1. Platz
In der Mannschaftswertung des Radsportbezirks Lüneburg konnten wir keinen der vorderen Plätze erradeln, im Radsportverband Niedersachsen sind wir in der Vereinswertung der Klasse 1 (1-6 Teilnehmer aus einem Verein) mit 286 Punkten und 10.396 Kilometern auf dem 1. Platz. Wie schon im Vorjahr wurden vom Radsportverband Niedersachsen keine Pokale und Urkunden verteilt, sondern eine Verlosung unter allen eingereichten Wertungskarten mit Mindestpunktzahl durchgeführt. Hier hatte Silke Losglück und konnte einen der begehrten Preise mitnehmen.

75 Jahre Radsportverband Niedersachsen

Herausragende Leistungen und große Namen haben das Radsportgeschehen in den vergangenen 75 Jahren in Niedersachsen geprägt. 75 Jahre, in denen Deutsche Meister, Weltmeister und Olympiasieger in der Halle, auf der Bahn und auf der Straße den niedersächsischen Radsport weit über seine Grenzen hinaus bekannt gemacht haben.

Heute stellt der Radsport mit seinen vielfältigen Disziplinen vom Rennsport bis zum Kunstradsport ein breites Spektrum anspruchsvollen Sports dar. Dabei haben auch der Freizeit und Breitensport eine immer Wir feiern Geburtstag 75 Jahre Radsportverband Niedersachsen e. V. größere Bedeutung erlangt. Als Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg in Schutt und Asche lag, sagte der spätere Bundeskanzler Konrad Adenauer einmal: „Der Sport ist der Arzt am Krankenbett des deutschen Volkes“. Niedersächsische Radsportfreunde haben sich diesen Ausspruch zu Herzen genommen, denn am 04.10.1946 gründeten sie in der Gaststätte Behrens an der Glocksee den Radsportverband Niedersachsen, als einen der ersten Sportverbände nach dem Krieg.

Selbst der Bund Deutscher Radfahrer wurde erst 1948 wiedergegründet.

Heute können wir auf 75 Jahre engagierte und erfolgreiche Arbeit zurückblicken.

Dem schwierigen, von existenziellen Nöten geprägten Neuanfang 1946 folgte in Niedersachsen eine für den gesamten deutschen Radsport fruchtbare Zeit. Hannover war 1961 Schauplatz der Querfeldein-Weltmeisterschaften, wo Rolf Wolfshohl nach seinem Vorjahreserfolg erneut Weltmeister wurde. 1977 kämpfte die internationale Elite der Crosser zum zweiten Mal in der Landeshauptstadt um den Weltmeistertitel. Überhaupt setzte in diesem Jahr 1977 Niedersachsen die radsportlichen Akzente. Die Niedersachsen-Rundfahrt wurde ins Leben gerufen und in Hannover ging der Stern von Fredy Schmidtke auf, der zwei Jugend-Meistertitel gewann. Darüber hinaus gab es den Grand Prix der Sprinter von Hannover und eines der ältesten Radrennen der Republik, „Rund um den Elm“ in Braunschweig.

In jüngerer Vergangenheit faszinierten vor allem die „Nacht von Hannover“ und im Jahr 2019 der Start der Deutschlandtour vor dem Neuen Rathaus der Landeshauptstadt.

Text: Seite 1 der Festschrift von Thomas Hebecker

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